Einige Dinge stehen in unserer Macht, andere hingegen nicht. In unserer Macht sind Urteil, Bestrebung, Begier und Abneigung, mit einem Wort alles das, was Produkt unseres Willens ist. Nicht in unserer Macht sind unser Leib, Besitz, Ehre, Amt, und alles was nicht unser Werk ist. Was in unserer Macht ist, ist seiner Natur gemäß frei, kann nicht verboten oder verhindert werden; was aber nicht in unserer Macht steht, ist knechtisch, kann verwehrt werden, gehört einem anderen zu.
Hier eine andere Übersetzung mit griechischen Begriffen:
Von allen Dingen stehen die einen in unserer Macht (eph‘ hēmin), die anderen nicht (ouk eph‘ hēmin). In unserer Macht stehen Annahme (hypolēpsis), Antrieb zum Handeln (hormē), Begehren (orexis), Meiden (ekklisis), und mit einem Wort alles, was unser Werk (ergon) ist. Nicht in unserer Macht stehen Leib, Besitz, Ansehen, Stellung, kurz alles, was nicht unser Werk ist.
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