Stoiker-Blog

Da heute auch Welttag der Poesie ist, habe ich “Invictus” von William Ernest Henley ein wenig aufbereitet.
Nelson Mandela soll während seiner Zeit im Gefängnis aus diesem Gedicht Kraft und Trost gefunden haben.

1-600x600 2-600x600 3-600x600 4-600x600 ...

Beleidigungen, Kränkungen, Lästereien oder blöde Kommentare sind ein unangenehmer Teil von Kommunikation. Das war bei den Stoikern vor 2000 Jahren in Griechenland oder Rom nicht anders als heute. Zum Glück wussten die Philosophen damals, wie sie sich dagegen “wehren” können, sodass sie die Beleidigungen nicht in ihrer Seelenruhe und Gelassenheit erschüttern. Wie sie das getan haben, erfährst Du in diesem Artikel.

Dass die Stoiker in ihren Werken Vorstellungs- und Visualisierungsübungen oder gar Meditationen beschreiben, fällt gerne auf den ersten Blick nicht auf. Besonders Pierre Hadot hat auf diesem Gebiet viel erforscht und publiziert.

Sind Stoiker emotionslos? Ist die Stoa eine philosophische Lehre, die Emotionen verleugnet oder unterdrückt? Kurze Antwort: Nein. Lange Antwort: lies weiter.

Bei unserer Wahrnehmung sollten wir davon ausgehen, dass es sich überwiegend um Meinung statt um Wahrheit handelt. Unsere Weltsicht scheint von Gefühlen, Trieben, Erwartungen und Vorurteilen geprägt zu sein, wir nehmen also nur eine getrübte Wahrheit wahr.

Um die Stoiker zu verstehen, nicht zwingend um die vielen praktischen Tipps anwenden zu können, benötigt man ein Wissen um deren Erkenntnistheorie. Eine Erkenntnistheorie beschäftigt sich mit den Voraussetzungen von Erkenntnis sowie dem Zustandekommen von Wissen. Das ist die Disziplin der Vorstellung (oder discipline of assent im Englischen)